Mieten für Büros in Berlin steigen um 80%

Der Gewerbeimmobilienmarkt war für die besten sieben Standorte in Deutschland extrem wachstumsstark. Bei ca. 17 Prozent in Düsseldorf und bei rund 80 Prozent in Berlin, liegt das Mietenplus. Für Verkaufsflächen verzeichnen die Mieten, im gleichen Zeitraum ein Plus von knapp 16 Prozent in Köln und fast 52 Prozent in Berlin. “Besonders in Großstädten, in denen mehr Arbeitsplätze für Hochqualifizierte mit gutem Einkommen entstehen, ging die Richtung nach oben,” erklärte Thomas Olek, Geschäftsführer der publity AG die Entwicklung.

Die Mietpreise sind stark gestiege
Die Mietpreise sind stark gestiegen

Berliner Mieten überragen alle anderen

An der Spitze der Mietpreisentwicklung ist unsere Hauptstadt, Berlin: Dort wurde im Vergleich über 10 Jahre, seit 2008 ein Anstieg bei den Büromieten von 80 Prozent erfasst. Büromieten in München wuchsen im gleichen Zeitabschnitt um 36Prozent, in Stuttgart ging es um 31 Prozent nach oben. Knapp danach kommen Hamburg (27 Prozent), Köln (20 Prozent), Frankfurt (18 Prozent) und Düsseldorf (17 Prozent).

Auch im Einzelhandel ist Berlin vorne

Genauso wie bei den Gewerbeimmobilien ist Berlin, ebenfalls auf dem Einzelhandelsmarkt Spitzenreiter unter den Top Standorten, was die Mietsteigerungen angeht. Die ging in der Berlin um 51 Prozent nach oben, dahinter Frankfurt mit einer Steigerung von knapp 40 Prozent sowie München mit 38 Prozent. Gefolgt von Düsseldorf (33Prozent), Hamburg (30 Prozent), Stuttgart (27 Prozent) und Köln (16 Prozent). Trotz der auf lange Zeit positiven Marktentwicklung bei den Einzelhandelsmieten, ist jedoch in der kurzfristigen Beschauung sie von manchen negativen Trends überschattet, was bei den Büromieten nicht so ist. Denn zwischen Ende 2017 und Ende 2018 sind in Hamburg die Einzelhandelsmieten um 11 Prozent stark zurückgegangen und in Stuttgart um 4 Prozent eingebrochen. Daher verdeutlichte Thomas Olek, dass  Langzeit Entwicklungen immer mit Vorsicht zu genießen seien.

Was ist der GIMX?

Der GIMX basiert auf einem hedonischen Modell, das vom Institut der deutschen Wirtschaft  in erster Linie für Gewerbeflächen erarbeitet wurde. Die Basis sind die Angebotsmieten von Büro- und Einzelhandelsflächen, von verschiedenen Anbietern. Er wird halbjährig berechnet und sorgt für mehr Transparenz im sonst wenig übersichtlichen Markt für Gewerbeimmobilien.

Teilen Sie diesen Beitrag

4 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.